Apps 30.11.2015

Microsoft PowerApps erlaubt Firmen einfach Apps zu basteln

Microsoft PowerApps © Bild: Microsoft

Mit PowerApps sollen Mitarbeiter ohne Programmier-Kenntnisse einfach Apps erstellen können, die auf Firmen-Daten in der Cloud zurückgreifen.

In einer Job-Ausschreibung im April nannte Microsoft PowerApps das „potenziell nächste Milliarden-Dollar-Geschäft“. Jetzt ist PowerApps als kostenlose Preview-Version verfügbar. Damit sollen Mitarbeiter von Unternehmen Apps erstellen können, ohne Programmier-Kenntnisse zu haben. Was Powerpoint für Präsentationen ist, soll PowerApps für Apps sein.

Die Apps werden am PC erstellt. Es gibt mehrere Beispiele und Vorlagen, damit sich User nicht allzu viele Gedanken über Layout und Design der Apps machen müssen. Die Daten beziehen die Apps von Cloud-Services wie Office 365, Salesforce, Dropbox und Dynamics CRM. So ist es unter anderem auch möglich, dass die gebastelte App die Daten aus einer Excel-Tabelle bezieht, die auf Dropbox gespeichert ist.

Die Apps kann auch gemeinsam mit anderen Mitarbeitern kreiert werden. Ist die App fertig wird sie per Link verschickt und kann auf iOS, Android und Windows Phone genutzt werden. Dies ist möglich, weil die Apps in der PowerApps App ausgeführt werden, die für die jeweiligen Betriebssysteme verfügbar ist.

Microsoft zufolge bringen diese Apps eine „Office-ähnliche Erfahrung“ zu mobilen Geräten. Man habe PowerApps bereits mit großen Unternehmen getestet, wie Toro, Bose, Metro Bank und eBecs. Diese haben unter anderem eine Rekrutierungs-App für ein internes Team erstellt und eine App mit der Bank-Angestellte auf ihre CRM-Daten zugreifen können.

( futurezone ) Erstellt am 30.11.2015