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12.08.2016

Spotify für Zeitschriften: Read.it hat 17.000 Nutzer

Read.it ist Ende Jänner als Flatrate-Angebot für Zeitschriften in Österreich an den Start gegangen. Künftig könnte zum Sortiment auch die New York Times gehören.

Read.it, das Flatrate-Angebot für Zeitschriften, zählt sechs Monate nach dem Start 17.000 Nutzer. Das gab das Unternehmen, das von der deutschen Presse-Vertriebs-Gesellschaft (PVG) betrieben wird, per Presseaussendung bekannt. Zuletzt nannte Read.it Ende März Zahlen. Damals, sechs Wochen nach dem Start, gab es bereits 10.000 registrierte Nutzer.

Zahl der Abonnenten unklar

Read.it hat ein ähnliches Geschäftsmodell wie Spotify: Die Inhalte lassen sich zwar kostenlos konsumieren, man muss aber hin und wieder eine Werbung betrachten. Diese Einschränkungen fallen beim Premium-Konto weg, das 10 Euro pro Monat kostet.

Wie viele Kunden ein Premium-Abo abgeschlossen haben, will Read.it nicht nennen. 32 Prozent der gesamten Lesezeit entfallen jedoch auf zahlende Abonnenten, so Read.it. Rund 1000 Mitglieder nutzen die App täglich, die durchschnittliche Lesedauer pro Tag beträgt 18 Minuten.

Auf der Jagd nach der Times

Das Angebot sei laut den Betreibern deutlich angewachsen. Mittlerweile zählt man 300 Tageszeitungen und Magazine, zum Start waren es noch 200. Hier sind unter anderem die Wochenmagazine "Weekend" und "Die ganze Woche" sowie die Tageszeitung " Berliner Morgenpost" dazugekommen. In Zukunft könnten noch einige internationale Schwergewichte dazustoßen: Laut Read.it laufen derzeit Gespräche, unter anderem die " New York Times" und "Financial Times" in das Angebot aufzunehmen.