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Test

Test: Persönliche Karten mit neuer App der Post

Mit einfacher Bedienung und nützlichen individuellen Gestaltungsmöglichkeiten möchte die österreichische Post ihren Kunden die neue Postkarten-App schmackhaft machen. In wenigen Schritten ermöglicht die Anwendung, aus selbstgeschossenen Fotos eine individuelle Postkarte zu fertigen.

Gestaltung

Die knapp 37MB große Applikation steht Interessierten für iPhone und Android zur Verfügung. Nach dem Start ist sie sofort betriebsbereit. Das Erstellen eines Post.at Accounts ist nicht zwingend erforderlich.

Zu Beginn wählt man ein passendes Layout für die Postkarte. Bis zu vier Bilder in unterschiedlicher Anordnung können platziert werden. Alternativ kann man aus anlassbezogenen Vorlagen wie etwa eine Urlaubskarte mit Palme oder einer Geburtstagskarte mit Torte wählen.

Facebook-Import und Filter

Hat man sich auf ein Layout festgelegt, geht es an die Gestaltung der Karte. Neben dem klassischen Import aus der Galerie, können Bilder auch von Facebook oder Instagram geladen werden. Je nachdem welches Layout man gewählt hat, müssen die Fotos dann in Form gebracht werden. Innerhalb ihrer Position lassen sich diese beliebig verschieben sowie vergrößern bzw. verkleinern.

Allzu große Finger darf man dafür aber nicht haben. Zoomen mit zwei Fingern ist nämlich nur innerhalb des für das Foto bestimmten Bereichs möglich. Dies macht die Angelegenheit manchmal etwas kompliziert.

Auch Werkzeuge zum Bearbeiten der Bilder stehen zur Verfügung. Unter anderem können Nutzer aus einer Vielzahl an Filtern wählen. Die Drehung und Spiegelung der Fotos ist ebenfalls möglich. Hat man alles an der gewünschten Position, geht es an die Auswahl eines Hintergrundes für die Karte. Neben klassisch einfarbigen Motiven stehen auch verschiedene Muster wie ein Wolkenhimmel oder Sanddünen zur Verfügung.

Persönlicher Touch

Ist die Gestaltung der Front geschafft, darf man sich der Rückseite widmen. Die obligatorische Anschrift inklusive Name kann händisch eingetippt werden. Zusätzlich ist ein Import aus dem Adressbuch möglich. Einen weiteren persönlichen Touch verleiht man der eigenen Postkarte mit dem Feld “Unterschrift”. Ihr kann man mit dem Finger unterschreiben oder eine kleine Zeichnung malen.

Zwei Features, die nur registrierten Nutzern zur Verfügung stehen, sind die Foto-Briefmarke und Video-/ Audiobotschaft. Mit der Option Foto-Briefmarke können Nutzer ein persönliches Foto ihrer Wahl als Briefmarke auswählen.

Bis zu einer Länge von maximal 20 Sekunden können Nutzer außerdem Video- bzw. Audiobotschaften hinterlassen. Diese werden auf einen Server hochgeladen und können anschließend vom Empfänger via QR-Code abgerufen werden.

Versand

Möchte man die Karte dann versenden, werden die entsprechenden Inhalte endgültig auf einen Server geladen und die Bestellung kann abgeschlossen werden.

1,99 Euro verlangt die Post für eine Postkarte, unabhängig davon, in welches Land sie verschickt wird. Preislich liegt man damit im Bereich der Konkurrenz. Die Zahlung erfolgt via Kreditkarte, Online-Überweisung, Gutschein oder über die Handyrechnung.

Fazit

Die österreichische Post bietet mit ihrer neuen App eine einfache Möglichkeit, persönlich gestaltete Postkarten im Handumdrehen auf der ganzen Welt zu verschicken. Interessante Features sind die Fotobriefmarke und abrufbare Botschaften. Mit knapp zwei Euro pro Karte gestaltet sich der Preis ähnlich wie bei Mitbewerbern.

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Amir Farouk

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