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07.02.2012

Acer klagt Ex-Chef Lanci auf Vertragsbruch

Der taiwanesische Computerhersteller zieht wegen nicht eingehaltener Wettbewerbsklausel vor Gericht

Der Abgang des ehemaligen Acer-Chefs Gianfranco Lanci im März 2011 hat nun auch ein gerichtliches Nachspiel. Wie Acer am Dienstag bekanntgegeben hat,  plant der Konzern rechtliche Schritte gegen Lanci, der Anfang des Jahres zum EMEA-Chef von Lenovo auserkoren wurde. Der frühere Acer-Chef, der das Unternehmen wegen Unstimmigkeiten über die Strategie des Konzerns und enttäuschende Quartalszahlen verlassen musste, habe durch sein Engagement bei Lenovo vereinbarte Wettbewerbsklauseln verletzt.

Diese hätten vorgesehen, dass Lanci zumindest zwölf Monate nicht bei einem Konkurrenzunternehmen arbeiten darf. Lanci hatte abgesehen von seiner jetzigen Position als EMEA-Chef aber bereits im September 2010 begonnen, für Lenovo als Berater tätig zu sein.

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