B2B
09.07.2012

Activision Blizzard wird verkauft

Das französische Unternehmen Vivendi muss seine Anteile an Activision Blizzard verkaufen um aus der Schuldenkrise zu kommen.

Wie Golem berichtet, muss Vivendi seine Anteile, rund 60%, an Activision Blizzard, verkaufen. Wegen hoher Schulden will man sich von dem Spielekonzern trennen, Call of Duty und Diablo 3 gehören letzendlich nicht zum Kerngeschäft.

Interessenten
Laut Medienberichten gehören Microsoft, Time Warner und der chinesische Konzern Tencent zu den Interessenten. Die Beteiligungsgesellschaften KKR, Providence und Blackstone sollen auch kontaktiert worden sein jedoch hat sich noch keines der genannten Unternehmen öffentlich geäußert.

Time Warner und Tencent scheinen als passende Käufer, da sich beide Unternehmen im Spielesektor stärker positionieren möchten. Ein Verkauf an Microsoft wird als eher unvorteilhaft angesehen, da sich der finanziell sehr hohe Aufwand nicht lohnen würde.

 

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