B2B
27.06.2013

Adblock Plus nimmt zu Vorwürfen Stellung

Till Faida, der Geschäftsführer von Adblock Plus, verteidigt in einer Aussendung das Geschäftsmodell seines Unternehmens, nachdem Sascha Pallenberg in einem Blogeintrag heftige Kritik geäußert hat.

Wie die

, schreibt Pallenberg, Adblock Plus sei ein "mafiöses Netzwerk". Sein Hauptkritikpunkt ist, dass Adblock Plus Unternehmen gegen Bezahlung die Möglichkeit gibt, von der Werbesperre ausgenommen zu werden. Geschäftsführer Faida gibt in seiner Stellzungnahme zu bedenken, dass dieses Vorgehen schon längst bekannt sei.

"Das Whitelisting ist kostenlos für kleine und mittelgroße Webseiten. Namhafte Unternehmen sind unserer Initiative beigetreten. Dabei haben wir immer transparent geäußert,
dass große Unternehmen unsere Initiative finanziell unterstützen, damit Werbeinhalte angezeigt werden", so der Unternehmer.

Werbung nicht grundsätzlich böse
Die Werbung, die auf der Adblock-Ausnahmenliste lande, müsse zuerst immer von der Commzunity abgesegnet werden. "Die Kriterien, nach denen unsere Community entscheidet, welche Werbung wir anzeigen, sind vollkommen transparent. Werbung muss zum Beispiel klar als solche gekennzeichnet sein und darf den Besucher einer Website nicht übermäßig ablenken", erklärt Faida.

Dass Adblock Plus existiert, um Werbung auszulöschen, ist demnach ein Missverständnis. "Als einziger Adblocker weltweit sehen wir von Adblock Plus Werbung nicht grundsätzlich als böse an, sondern suchen nach einem Mittelweg, der sowohl Nutzer vor aufdringlicher Werbung schützt als auch Webseitenbetreiber dabei hilft, sich zu finanzieren", sagt Faida.

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