B2B
14.03.2017

Airbnb hat aktuell keine Pläne für Börsengang

Entgegen dem aktuellen Trend in der Tech-Branche zieht es den Apartmentvermittler nicht an die Börse. Das Unternehmen schreibt seit kurzer Zeit erst Gewinne.

Der Apartmentvermittler Airbnb hat keine Eile, an die Börse zu gehen. „Unsere Investoren sind sehr geduldig“, sagte Firmenchef Brian Chesky am Montag bei einer Veranstaltung in New York. Der 35-Jährige bezeichnete es als „Zweijahresprojekt“, das Unternehmen bereit für die Börse zu machen. „Wir sind wahrscheinlich auf halbem Wege“, so Chesky weiter. Das würde bedeuten, dass nicht vor 2018 mit konkreten Börsenplänen zu rechnen wäre.

Frisches Geld von Investoren besorgt

Airbnb hatte sich erst kürzlich eine Finanzspritze über eine Milliarde Dollar bei Investoren besorgt. Insgesamt wird das 2008 gegründete Start-up aus San Francisco laut US-Medien inzwischen mit rund 31 Milliarden Dollar (rund 29 Mrd. Euro) bewertet. Zudem mache das lange Zeit unprofitable Unternehmen seit einiger Gewinne und rechne auch in diesem Jahr mit schwarzen Zahlen. Derzeit sei Airbnb nicht auf frische Mittel angewiesen, sagte Chesky bei dem Termin in New York.