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Luftfahrt

Airbus erhält Zulassung für Langstreckenflugzeug A350

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat am Dienstag die Zulassung für sein neues Langstreckenflugzeug A350 XWB erhalten. Das Flugzeug habe alle Anforderungen von Sicherheit und Umwelt erfüllt, teilte die zuständige Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) mit. Laut Airbus soll die Zulassung der entsprechenden US-Behörde FAA in Kürze folgen.

Über 14.000 Kilometer

In der nun freigegebenen Variante A350-900 können bis zu 315 Passagiere über eine Distanz von 14.500 Kilometern reisen. Die erste A350 solle in diesem Jahr an Qatar Airways übergeben werden, hieß es bei Airbus in Toulouse. Das Programm laufe wie geplant. Bis zur Erstauslieferung stünden nun Testprogramme mit den Kunden des neuen Flugzeugs an, sagte Gordon McConnell, Chefentwickler der A350 XWB.

Geplant sind neben der A350-900 auch Varianten für bis zu 276 Passagiere (A350-800) und 369 Passagiere (A350-1000). Bisher liegen Airbus Aufträge für 750 Exemplare des neues Flugzeugs vor. US-Rivale Boeing hält in dieser Flugzeugklasse mit den Jets 787 Dreamliner und dem Programm für die 777x dagegen, die 2020 erstmals aufgeliefert werden soll.

Sparsamer Betrieb

Sowohl Airbus als auch Boeing versprechen mit den neuen zweistrahligen Flugzeugen deutliche Einsparungen von bis zu 25 Prozent Treibstoff. Entsprechend soll auch die Emission von Schadstoffen sinken. Die ursprünglich als moderne Version der alten A330 geplante A350 wurde von Airbus erst nach Kritik von Airlines als komplett neues Flugzeug konzipiert. Die Entwicklung kostete bis zu zwölf Milliarden Euro. In der Preisliste steht die A350-900 mit knapp 235 Millionen Euro pro Maschine.

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