B2B 12.03.2013

AMD verkauft Firmenzentrale in Austin

© Bild: AP

Der Chip-Hersteller verkauft sein Hauptquartier in Austin, Texas, um es gleich wieder zu leasen. Diese Maßnahme bringt den angeschlagenen Konzern 164 Millionen US-Dollar ein.

Nachdem AMD 2012 einen Verlust von mehr als einer Milliarde US-Dollar eingefahren hat, benötigt der Chip-Hersteller Geld. Deshalb hat AMD den Lone Star Campus, das Firmen-Hauptquartier in Austin, Texas, verkauft und gleich wieder geleast. Mit diesem Trick treibt der Konzern kurzfristig 164 US-Millionen US-Dollar auf.

Zuvor hat schon Nokia im Dezember 2012 die Firmenzentrale in Helsinki verkauft, um sie dann wieder anzumieten. Der strauchelnde Handy-Hersteller konnte so kurzfristig 170 Millionen Euro lukrieren.

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Erstellt am 12.03.2013