B2B
01/14/2013

Apple-Aktie sackt nach Negativ-Berichten ab

Nach Berichten über eine schleppende Nachfrage nach dem iPhone 5 hat die Aktie des US-Technologiekonzerns Apple an Wert eingebüßt. Zu Handelsbeginn an der Wall Street in New York am Montag sackte der Kurs um rund vier Prozent auf 499,05 Dollar (375,96 Euro) ab.

Das „Wall Street Journal“ hatte

, dass Apple wegen der Absatzflaute seine Bestellungen für LCD-Screens und andere Teile des iPhone 5 deutlich gesenkt habe. Später erholte sich die an der Technologiebörse Nasdaq gehandelte Aktie leicht, lag aber am frühen Nachmittag (Ortszeit) weiterhin nur knapp über 500 Dollar.

Zwischen Absatzflaute und Überreaktion
Der Zeitung zufolge seien die Bestellungen für LCD-Bildschirme im laufenden Quartal gemessen an den Planungen um die Hälfte gekürzt worden. Grund für die schwächelnde Nachfrage nach iPhones sei die schärfere Konkurrenz durch Smartphones des südkoreanischen Konzerns Samsung und anderer Hersteller, die mit dem Betriebssystem Android von Google arbeiten. Zum Verkaufsstart im September hatte das iPhone 5 noch weltweit einen Kundenansturm ausgelöst.

Eine Analysten merkten allerdings auch an, dass die enormen Wachstumsraten, die Apple in den vergangenen Jahren vorweisen konnte, natürlicherweise einmal zu einem Ende kommen müssten. Zudem habe Apple beim iPhone 5 ein weitaus höheres Bestellungsvolumen bei seinen Zulieferern geordert als noch beim iPhone 4S. Die Negativreaktion an der Börse zeigt jedenfalls, dass Apple zunehmend um das Vertrauen der Anleger kämpfen muss. Spätestens am 23. Jänner wird man herausfinden, was an den Negativschlagzeilen dran ist. Dann wird Apple seine Bilanz bekanntgeben.

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