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02/10/2014

Apple bekommt Rückendeckung von Aktionärsberatung

Die Aktionärsberatung ISS hat sich vor der Aktionärsversammlung gegen den Vorschlag von Carl Icahn ausgesprochen, der einen Aktienrückkauf von 50 Milliarden Dollar fordert.

Apple-Chef Tim Cook kann in seinem Ringen mit dem streitlustigen Großaktionär Carl Icahn auf einen einflussreichen Verbündeten zählen. Die US-Aktionärsberatung ISS riet den Apple-Anteilseignern, auf der Hauptversammlung gegen den Vorschlag Icahns zu stimmen, den laufenden Aktienrückkauf auszuweiten. Icahns Antrag würde zu stark in das Management des Unternehmens eingreifen, erklärte ISS am Sonntag. Der Apple-Verwaltungsrat habe zudem bereits die Dividende und den Aktienrückkauf aufgestockt. Die Hauptversammlung findet am 28. Februar statt.

100 Milliarden bis 2015

Icahn verlangt, dass Apple im laufenden Geschäftsjahr Aktien im Wert von mindestens 50 Milliarden Dollar (36,7 Mrd Euro) zurückkauft und damit den Kurs antreibt. Zum Vergleich: Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Apple eigene Anteilsscheine über 23 Milliarden Dollar erworben. Insgesamt will der Konzern bis 2015 rund 100 Milliarden Dollar an die Anteilseigner ausschütten - neben dem laufenden Aktienrückkauf auch über Dividenden.

Prall gefüllte Kriegskassen

Icahn trommelt seit Monaten lautstark dafür, dass noch mehr Geld fließt. „Kauf weiter, Tim!“, schrieb er in der vergangenen Woche auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. „Du hast immer noch 145 Milliarden Dollar in der Kasse.“ Icahn hatte seinen Apple-Anteil zuletzt mehrfach ausgebaut und damit den Druck auf das Management erhöht. Apple nutzte den Kursrückgang nach Vorlage der jüngsten Quartalszahlen dazu, Aktien im Wert von 14 Milliarden Dollar zurückzukaufen.

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