B2B
18.12.2016

Apple, Facebook, Google und Co gegen Moslem-Registrierung

Donald Trumps Plan zur Einrichtung einer Registrierungsdatenbank für Moslems in den USA stößt in der Tech-Branchen auf wenig Gegenliebe.

Twitter hat sich vor zwei Wochen klar gegen Donald Trumps Plan zur Registrierung aller in den USA lebenden Moslems ausgesprochen. Das Unternehmen werde keine Daten für solche Projekte bereitstellen. Jetzt haben sich auch andere große US-Tech-Konzerne dieser Position angeschlossen, wie recode schreibt. Mehrere Firmen, darunter Apple, Facebook, Google, IBM, Microsoft und Uber, haben klargestellt, dass auch sie nicht zu einer solchen Datenbank beitragen werden, wie BuzzFeed berichtet.

Trump hatte im Wahlkamp angekündigt, dass er Moslems in den USA registrieren wolle, um sie besser überwachen zu können. Im Gegensatz zu vielen anderen Wahlversprechen scheint Trump an diesem tatsächlich festhalten zu wollen. In einem offenen Brief, den schon über 2000 Personen aus der Tech-Branche unterschrieben haben, wird derzeit zu einem Boykott von Trumps Vorhaben aufgerufen.