B2B
03/01/2014

Apple macht gegen Spotify mobil

Der Betreiber des iTunes Store drängt Labels zu unterschiedlichen Veröffentlichungsterminen für Download-Portale und Streaming-Dienste.

Apples Musik-Chef Robert Kondrk fordert von Labels mehr Exklusivveröffentlichungen für sein Download-Portal ITunes Store und will laut einem Bericht des Branchenmagazins „Billboard“ bei den Plattenfirmen unterschiedliche Veröffentlichungstermine für Download-Portale und Streaming-Dienste, wie etwa Spotify, durchsetzen.

Als Beispiel führte der Apple-Musik-Chef dabei das jüngste Album des US-Pop-Stars Beyonce an, das im Dezember eine Woche lang exklusiv im iTunes Store erhältlich war und in dieser Zeit mehr als eine Million Stück verkaufte. Auf Streaming-Angeboten wie Spotify und YouTube wurden die Songs erst später veröffentlicht.

In den USA waren zuletzt die Verkäufe von Downloads zurückgegangen. 2013 wurden um fast sechs Prozent weniger Songs über Download-Portale verkauft, insgesamt waren es 1,26 Milliarden. Im Jahr davor wurden in den USA noch 1,34 Milliarden Einzeltitel heruntergeladen.