Für Apple sei es leicht möglich, die Nachrichten zu entschlüsseln

© Mark Lennihan/AP/dapd

Quartalszahlen
04/24/2014

Apple verkauft mehr iPhones aber erstmals weniger iPads

Das US-Unternehmen konnte im zweiten Quartal seinen Umsatz und Gewinn steigern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden aber erstmals weniger iPads verkauft.

Apple hat dank einer ungebrochen hohen Nachfrage nach iPhones seinen Umsatz gesteigert. Der US-Technologiekonzern verbuchte nach Angaben vom Mittwoch im zweiten Geschäftsquartal Einnahmen von 45,6 Milliarden Dollar und damit knapp fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der verkauften Smartphones belief sich auf 43,7 Millionen und übertraf die Erwartung von Branchenexperten deutlich. Im zweiten Quartal des Vorjahres waren es 37,43 Millionen iPhones.

iPads

Wie bereits von Analysten vermutet, hat Apple erstmalig den Absatz von iPads nicht steigern können. Im zweiten Quartal 2013 wurden 19,48 Millionen Tables verkauft - jetzt sind es 16,35 Millionen iPads. Das entspricht einem Minus von 16,07 Prozent. Analysten gingen bisher lediglich von einem Absatz-Rückgang von 0,7 Prozent aus.

Mac & iPods

Bei iPods gibt es sogar einen Absatzrückgang von mehr als 50 Prozent. Im Vorjahreszeitraum wurden 5,63 Millionen Stück verkauft, jetzt sind es 2,76 Millionen.

Die Computer-Sparte Mac konnte um 4,81 Prozent zulegen. Im zweiten Quartal 2014 wurden 4,14 Millionen Stück verkauft.

Gewinn dank iPhones

Trotz geringerer Absatzmengen bei iPads und iPods konnte Apple nicht nur den Umsatz, sondern auch den Gewinn steigern. Dieser beträgt im zweiten Quartal 10,2 Milliarden US-Dollar, was 7,37 Prozent mehr als im Vorjahr ist.

Für den Umsatz von 45,6 Milliarden Dollar ist zu 57,10 Prozent das iPhone verantwortlich. Das iPad trägt zu 16,67 Prozent zu Apples Gesamteinnahmen bei, die Mac-Reihe zu 12,09 Prozent. iTunes, Software und Services machen 10,02 Prozent des Umsatzes aus. Das Schlusslicht bilden die iPods mit gerade Mal 1,01 Prozent - sogar mit Zubehör macht Apple mehr Umsatz (3,11 Prozent).

Das Unternehmen aus dem Silicon Valley teilte weiter mit, sein Aktien-Rückkaufprogramm auf 130 Milliarden Dollar aufzustocken.