Die schlechten Arbeitsbedingungen in China erklärte Cook zur Chefsache.
© REUTERS/Apple

China

Apple-Zulieferer Foxconn lässt Betriebsrat zu

Die Arbeitnehmervertretungen sollen ohne Einfluss der Firmenleitung vor allem junge Mitarbeiter besser repräsentieren, teilte das Unternehmen laut „FT" mit. Traditionell werden solche Vertretungen in China in der Regel von lokalen Regierungsstellen und dem Management der Firmen direkt kontrolliert.

Die Vertretungen sollen laut Bericht aus einem Vorstand und 20 Komitee-Mitgliedern bestehen und alle fünf Jahre in einer geheimen Wahl ermittelt werden.

Im Kreuzfeuer der Kritik
Der taiwanesische Elektronikkonzern Foxconn, der unter anderem im Auftrag von Apple Elektronikkomponenten produziert, war in der Vergangenheit mehrfach ins Fadenkreuz internationaler Kritik geraten.

Schlechte Arbeitsbedingungen, niedriger Lohn, die Beschäftigung Minderjähriger und wiederholt Selbstmorde unter den Arbeitern hatten immer wieder für Empörung gesorgt. Zuletzt war allerdings mehrfach über "leichte Verbesserungen" berichtet worden.

Mehr zum Thema

  • Arbeitsbedingungen in China verbessern sich
  • Apple verlagert Mac mini-Produktion in USA
  • Samsung will Regeln für Zulieferer aufstellen
  • Foxconn-Chef klagt über iPhone-Produktion
  • iPhone 5: Berichte über Streik bei Foxconn
  • Foxconn-Fabrik nach Aufstand geschlossen

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare