B2B
30.01.2018

AT&S profitiert von starkem China-Geschäft

Die hohe Nachfrage und eine gute Umsatzentwicklung im chinesischen Markt hat dem steirischen Leiterplattenhersteller AT&S eine Trendwende bei seinen Betriebszahlen beschert.

In den ersten drei Quartalen 2017/18 konnte AT&S seine Ergebnisse deutlich verbessern und bei Umsatz und Gewinn vom Minus ins Plus drehen. Der Gewinn stieg von minus 19,7 auf plus 47,8 Mio. Euro, der Umsatz von 615,1 auf 765,9 Mio. Euro und das Betriebsergebnis (EBIT) von 11,8 auf 88,8 Mio. Euro. Das Finanzergebnis verbesserte sich von minus 18,6 auf minus 11,3 Mio. Euro.

Gute Nachfrage in Asien

Der Umsatzanstieg resultierte demnach aus einer generell hohen Nachfrage und neuen Umsätzen aus chinesischen Werken, heißt es im Geschäftsbericht, der Dienstagabend vom Unternehmen veröffentlicht wurde. Der Umsatzanteil von in Asien produzierten Produkten stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode von 82 auf 85 Prozent. Auch der verbesserte Produktmix habe zur Steigerung beigetragen. Negativ wirken sich Wechselkurseffekte aus.

„Unsere jüngsten Investitionen tragen Früchte, unser Geschäft läuft gut und wir konnten mit der Einführung der jüngsten Technologiegeneration unsere technologische Spitzenposition festigen“, kommentiert CEO Andreas Gerstenmayer die Geschäftsentwicklung. „Jetzt geht es darum, weitere Effizienzverbesserungen zu implementieren und potenzielle Expansionsschritte im Rahmen unserer Technologiestrategie zu evaluieren.“