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Umweltprobleme Auslieferungs-Engpass bei MacBooks erwartet.

Foto: Apple
Eine Verschärfung der Umwelt-Regulationen in China wird zu einem Auslieferungs-Engpass bei Apple MacBooks führen. Der taiwanesische Zulieferer Catcher, der die Gehäuse für MacBook Air und MacBook Pro herstellt, muss ein Werk teilweise schließen.

Anrainer hatten sich beschwert, dass die Fabrik des Zulieferers in der chinesischen Suzhou-Provinz einen unangenehmen Geruch verströme. Catcher muss nun Änderungen an seiner Produktionsstätte vornehmen. Im Oktober erwartet man einen Verkaufs-Rückgang um ein Fünftel. Neben Apple sind auch Dell, Lenovo und Sony Catcher-Kunden.

Diese und andere Elektronik-Unternehmen, die in China produzieren lassen, fürchten nun eine allgemeine Verschärfung der Umweltrichtlinien, welche Zulieferer zu enormen Investitionen  zwingen könnte.

Apple im Visier von Umweltaktivisten
Vor allem Apple geriet in China wegen seiner Produktionspraktiken unter Beschuss. Wie die Financial Times berichtet, beschuldigten mehrere Umweltgruppen den Konzern im August, in China "systematische Umweltverschmutzung" zu betreiben. In einem Report schilderten sie unter anderem Fälle von Luftverschmutzung, die Bewohner in der Umgebung von Fabriken zwingt, ihre Kinder in weit entfernte Schulen zu schicken. Außerdem sei ein Anstieg von Krebserkrankungen registriert worden.

(futurezone) Erstellt am 18.10.2011, 08:00

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