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Finanzen

Autobranche hilft Infineon über Durststrecke

Infineon das abgelaufene Quartal einträglicher ab als ursprünglich gedacht, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zudem straffte Vorstandschef Reinhard Ploss seine Produktion früher als erwartet und hielt so die Rendite unerwartet hoch.

Der Umsatz des Herstellers von Auto-, Industrie- und Sicherheitschips nahm den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorquartal um 7 Prozent auf 984 Mio. Euro ab. Der Überschuss sank verglichen mit dem saisonal üblicherweise einträglicheren Vorquartal um knapp 40 Prozent auf 87 Mio. Euro.

Überraschung

Infineon verblüffte sich selbst und die Analysten. Die operative Rendite fiel mit knapp 12 Prozent höher aus als vom Unternehmen ursprünglich veranschlagt. Infineon habe früher als geplant die Effizienz seiner Fertigung steigern können, hieß es zur Begründung.

Das laufende Quartal gibt Ploss Grund zum Optimismus. Die Einnahmen würden um etwa fünf Prozent zulegen, die operative Marge zwischen zehn und 13 Prozent liegen. "Der erfreuliche Auftragseingang und die Konjunkturprognosen für die globale Wirtschaft bestätigen uns in unserem Ausblick: Infineon wächst 2014 profitabel", erklärte Ploss. Für das Geschäftsjahr (zum Ende September) rechnet er mit weiterhin mit einem Umsatzplus bis zu 11 Prozent und einer operativen Rendite von bis zu 14 Prozent.

Börse reagiert erfreut

Unterdessen verwöhnt Infineon die Anleger weiter. Bis zum 7. Februar will Finanzvorstand Dominik Asam die im laufenden Jahr fällige Wandelanleihe vollständig zurückgekauft haben. Infineon hat bis zu 300 Mio. Euro zur Verfügung, um Investoren Kapital zurückzugewähren. An der Börse kamen die Neuigkeiten gut an: Die Infineon-Aktien stiegen bei Lang & Schwarz um 1,8 Prozent.

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