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Einsparungen
05/27/2012

Bericht: RIM will 2.000 Stellen streichen

Der Blackberry-Hersteller Research in Motion ist vor allem bei Großkonzernen und Mobilfunkanbietern ins Hintertreffen geraten.

Der angeschlagene Blackberry-Hersteller RIM plant einem Magazinbericht zufolge den Abbau von mindestens 2.000 Stellen. Der kanadische Konzern mit derzeit noch 16.500 Mitarbeitern weltweit wolle mit den Streichungen bereits in den kommenden Wochen beginnen, berichtete die kanadische Zeitung "Globe and Mail" am Samstag. Eine RIM-Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern. Sie verwies aber auf Aussagen des neuen Firmenchefs Thorsten Heins, wonach RIM seine Geschäfte straffen und im Fiskaljahr eine Milliarde Dollar einsparen wolle. Eine Person aus dem RIM-Umfeld sagte Reuters, insgesamt könne es bei RIM sogar um die Streichung von 6.000 Stellen gehen.

Research in Motion (RIM) ist vor allem bei Großkonzernen und Mobilfunkanbietern mit seinem lange Zeit allgegenwärtigen E-Mail-Dienst ins Hintertreffen geraten. Dies ist auch auf den Siegeszug von Apples iPhone zurückzuführen. Auch die auf Google-Systemen basierenden Android-Smartphones drängten die BlackBerrys immer mehr aus dem Markt.

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