B2B
10.12.2016

Beschäftigte an zwei deutschen Amazon-Standorten im Streik

Gewerkschaft ver.di: Die Mitarbeiter wollen den US-Konzern mit Maßnahme zu Tarifverhandlungen zwingen.

Mitten im Weihnachtsgeschäft sind Beschäftigte des Online-Versandhauses Amazon an den deutschen Standorten Rheinberg und Werne am Samstag in den Streik getreten. Damit wollten die Beschäftigten den Konzern "zur Aufnahme von Tarifverhandlungen zwingen", teilte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Düsseldorf mit. Amazon lehne jede Tarifbindung für seine Mitarbeiter in Deutschland ab.

Erklärtes Ziel des Streiks ist es ver.di zufolge zudem, das Weihnachtsgeschäft des US-Unternehmens zu stören. Die Beschäftigten wollten die schlechten Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Risiken "nicht widerstandslos ertragen".