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06.08.2013

Bessere Suchtechnologie für mobile Arbeiter

Die Zahl der "Mobilen Arbeiter" hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Vor allem im Dienstleistungsbereich arbeiten immer mehr Menschen von unterwegs oder von zuhause. Die Unternehmen werden dabei gleich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert.

Wer auf Konferenzen und Messen oder vor Ort bei Kunden geschäftliche Aufgaben erledigt, ist meist darauf angewiesen, dass firmeninterne Daten und Inhalte einfach und rasch abgerufen werden können. Der barrierefreie und ortsunabhängige Zugriff ist dabei genauso unerlässlich, wie das schnelle und mühelose Finden von relevanten Unternehmensdaten.

Mobile Arbeiter am Vormarsch
Laut einer Studie der Marktforschungsgesellschaft IDC werden bis zum Jahr 2015 rund 37 Prozent der weltweiten Arbeitsbevölkerung sogenannte "Mobile Arbeiter" sein, die nicht permanent auf einem fixen Arbeitsplatz sitzen. Derzeit nutzen diese "Mobilen Arbeiter" im Durchschnitt rund drei mobile Geräte - von Smartphones über Tablet bis hin zu Laptops und Netbooks. Angesichts dieser Prognosen wird es für Unternehmen immer wichtiger Strategien zu finden, damit ihre Mobilen Arbeiter auch von Außerhalb einen effizienten Zugriff auf die IT-Infrastruktur des Unternehmens haben.

Semantische Suche
Die Entwicklung solch intelligenter Suchtechnologien ist das Geschäftsfeld des Linzer Software-Anbieters Mindbreeze, für die das Unternehmen im Mai dieses Jahres von den renommierten Marktanalysten Gartner

wurden. Seit 2005 spezialisiert sich das Tochterunternehmen von Fabasoft auf semantische Suchmethoden, die vor allem bei Big Data enorme Vorteile bringen und auf Webseiten, bei Apps und in Firmen-Netzwerke zum Einsatz kommen. Auch futurezone.at setzt auf die Mindbreeze-InSite-Suche. Bei der von Mindbreeze entwickelten Enterprise Search werden inhaltlich verwandte Begriffe mit Daten in Kontext gesetzt, sodass zum Beispiel Zusammenhänge zwischen eMails, Kalendereinträgen, Kundendaten und passenden Websites erkannt und gefunden werden.

"Daraus entstehen ein wesentlicher Informationsvorsprung jedes Mitarbeiters und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen", so Daniel Fallmann, Gründer und Geschäftsführer von Mindbreeze, das bereits mehrmals vom US-Fachmagazin KMWorld in die Riege der 100 weltweit führenden Unternehmen im Bereich Wissens-Management aufgenommen wurde.

Unabhängig von Ort, Zeit und mobilem Endgerät
Neben einer effizienten Suchmethode ist die ortsunabhängige Verfügbarkeit von Firmendaten eine heikle Aufgabe für jedes Unternehmen. Single Sign-On Mechanismen, vorgegeben durch Standards wie SAML ermöglichen eine sichere und eindeutige Authentisierung des Benutzers. Dabei kann eine einfache Benutzername/Passwort-Abfrage zum Einsatz kommen. Für den Zugriff auf sensible Daten ist aber die Anwendung einer sichereren Methode weitaus sinnvoller. Eine solche führt etwa über Zertifikate, Digital ID, Mobile Pin oder One-Time-Passwords, die am Security-Token angezeigt werden.

Jene Firmen, die ihren Angestellten eigene Devices zur Verfügung stellen, können diese Geräte genau auf die Anforderungen abstimmen und mit entsprechenden Zugangsberechtigungen ausstatten. Wie aber die Analysten von Ovum in einer aktuellen Studie festgestellt haben, setzten immer mehr Unternehmen auf die Bring-Your-Own-Device-Policy. So nutzen bereits 70 Prozent der Befragten ihr privates Smartphone oder Tabelt auch für geschäftliche Zwecke und greifen damit auf Firmendaten zu. In diesem Fall ist es für Unternehmen nötig einen barrierefreien Weg zu finden, den Mobilen Arbeitern - unabhängig vom mobilen Endgerät - Zugang zu firmeninterne Daten zu ermöglichen. "Enterprise Search spielt hier seine volle Leistungsstärke aus: Alle Inhalte sind bereits in den Indizes verfügbar, sodass eine HTML-Vorschau direkt durch das Enterprise Search Service angeboten werden kann. Darüber hinaus erlauben moderne Lösungen auch automatische Zusammenfassungen von Inhalten, um diese noch kompakter und im Kontext der Suche zu erfassen", erklärt Fallmann.

Die Zukunft liegt im Mobile Office
Zurzeit nutzen nur etwa acht Prozent aller Office Nutzer ein Cloud-Office-System. Wenn die Vorhersagen der Marktforscher von Gartner stimmen, wird im ersten Halbjahr 2015 der Anteil deutlich ansteigen und bis Ende 2017 werden wenigsten ein Drittel der Office- Lösungen in Unternehmen aus der Cloud kommen. Der Trend zeigt also deutlich in Richtung "Mobiles Arbeiten". Der ortsunabhängige und sichere Zugriff auf firmeninterne Daten, Informationen und Applikationen wird in Zukunft bestimmt eine zentrale Rolle in Unternehmen spielen. Um wettbewerbsfähig sein zu können, ist es entscheidend, dass die Mobilen Arbeiter mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet sind, damit sie in der schnelllebigen Geschäftswelt nicht das Nachsehen haben.

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