B2B
08.12.2017

Bitcoin: Extreme Kursschwankungen sorgen für Nervosität

In der Nacht auf Freitag zog die digitale Währung zunächst Richtung 20.000 Dollar, um ebenso schnell abzustürzen. Technische Probleme und Gerüchte sorgten für Unruhe.

Die Kryptowährung Bitcoin hat eine turbulente Nacht hinter sich. So stieg der Kurs auf dem Handelsplatz Coinbase innerhalb 90 Minuten von 16.000 Dollar auf fast 20.000, um dann wieder alle Gewinne abzugeben. Begleitet waren die enormen Kursschwankungen von technischen Problemen, die ihrerseits neue Gerüchte über mögliche konzertierte DDoS-Angriffe und Hackerattacken auslösten. Zeitweise konnte über die Handelsplattform Coinbase nicht gehandelt werden, auch andere Marktbetreiber berichteten von Schwierigkeiten.

Spekulation auf Kursentwicklung

Vergangenen Freitag hatte die US-Behörde CFTC grünes Licht für Bitcoin-Futures gegeben. Die US-Börse CBOE will Sonntag den ersten Bitcoin-Future in den Handel bringen, eine Woche später will die Chicago Mercantile Exchange ( CME) folgen. Mit Future-Kontrakten werden Rohstoffe oder Finanzprodukte zu einem vorab festgelegten Preis zu einem bestimmten künftigen Zeitpunkt gehandelt. Dadurch können sich Käufer und Verkäufer gegen Preisschwankungen absichern. Es sind aber auch Spekulationen auf Kursentwicklungen möglich - auch auf einen Wertverfall.

Die hohen Ausschläge am Donnerstag waren bei anderen Handelsplätzen nicht zu sehen - auch ein Zeichen dafür, dass es in der kommenden Woche bei den verschiedenen Bitcoin-Märkten mit dem Start von Futures an etablierten Börsen wie der CBOE oder Chicago Mercantile Exchange (CME) weiter zu Marktverwerfungen kommen dürfte. Nach dem starken Ausschlag vom Donnerstagabend kostete ein Bitcoin am Freitagmorgen bei Coinbase 16400 Dollar. Bei Coinmarketcap lag der Kurs um 500 Dollar höher.