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18.08.2013

BlackBerry-Chef: Millionen bei Verkauf

Thorsten Heins, CEO des Smartphone-Herstellers BlackBerry, wurden 55,6 Millionen Dollar zugesichert, falls das Unternehmen verkauft und er abgelöst wird. Analysten kritisieren die Höhe der Summe.

Heins Ansprüche im Falle eines Verkaufs des Unternehmens setzen sich aus Gehältern, Prämien und Aktien-Optionen zusammen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.  Analysten bezeichneten die Summe laut Bloomberg als zu hoch. Ein Ausstiegspaket, bei dem soviel Geld für den Verkauf des Unternehmens geboten werde, sie nicht notwendigerweise im Interesse der Aktionäre.

Gremium lotet Möglichkeiten aus
Nach den enttäuschenden Verkäufen seiner neuen Smartphone-Modelle denkt BlackBerry über drastische Maßnahmen nach. Ein vom Verwaltungsrat beauftragtes Gremium lotet derzeit Möglichkeiten für das kanadische Unternehmen aus.

Neben Allianzen und der Gründung von Gemeinschaftsfirmen steht dabei auch der Verkauf des gesamten Unternehmens zur Diskussion. Der dürfte sich jedoch schwierig gestalten. Laut Bloomberg klopften von BlackBerry beauftragte Banker bereits bei potenziellen Käufern an, sie stießen jedoch auf wenig Interesse.

Verluste
Blackberry hatte zu Beginn des Jahres die ersten Smartphones mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 herausgebracht, die zwar von Experten gelobt wurden, doch unter der starken Konkurrenz von Apples iPhone und der Android-Geräte leiden. Im vergangenen Geschäftsquartal wies der Konzern einen Verlust von 84 Millionen Dollar aus.

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