B2B
01/19/2013

Chefs von Apple, Intel und Google vorgeladen

US-Richterin geht Absprachen zum "Nicht-Abwerben" der Mitarbeiter nach

Die Chefs der US-Technologieriesen Apple, Intel und Google müssen wegen des Vorwurfs illegaler Absprachen vor Gericht erscheinen. Wie am Samstag bekannt wurde, bestellte die kalifornische Richterin Lucy Koh die drei Unternehmenschefs Tim Cook, Paul Otellini und Eric Schmidt ein.

Absprachen der Unternehmen
Die Richterin reagierte damit auf Beschwerden, wonach mehrere Konzerne in Silicon Valley eine Einigung darüber erzielten, gegenseitig keine Beschäftigten abzuwerben. Die Anhörung von Google-Chef Schmidt ist Justizunterlagen zufolge für den 21. Februar vorgesehen. Ein Verfahren soll demnach im November beginnen.

Vorwürfe
Anwälte der Kläger erklärten, Koh habe bei einer Anhörung im kalifornischen San Jose am Donnerstag E-Mails aus dem Jahr 2007 erwähnt, in denen der damalige Apple-Chef Steve Jobs, Cooks Vorgänger, gefordert habe, dass Google keine Apple-Beschäftigten abwerben dürfe. In der 2011 eingereichten Klage werden Technologieunternehmen beschuldigt, der Karriere und den Gehaltsperspektiven ihrer Angestellten geschadet zu haben.