B2B
08/03/2015

China beschränkt Exporte von Drohnen und Supercomputer

Aus Gründen der nationalen Sicherheit schränkt China die Ausfuhr von leistungsfähigen Drohnen und von Hardware für Supercomputer ein.

Die neuen Exportbeschränkungen betreffen Drohnen, die länger als eine Stunde in der Luft bleiben können und eine Flughöhe von 1,5 Kilomter erreichen, berichtet die BBC. Auch Computer-Hardware, die Prozessorgeschwindigkeiten von acht Teraflops pro Sekunde oder mehr unterstützt, unterliegt nun Ausfuhrbeschränkungen.

Als Grund für die Exportbeschränkungen nannte das chinesische Handelsministerium die nationale Sicherheit. Nähere Erläuterungen dazu gab es nicht. Chinesische Unternehmen, die solche Produkte exportieren wollen, müssen nun um eine Exportlizenz ansuchen.

Chinas Tianhe-2 Supercomputer, der gemeinsam mit Intel entwickelt wurde, führt derzeit die Liste der schnellsten Computer an. Das US-Handelsministerium stoppte vor kurzem eine Zusammenarbeit Intels mit chinesischen Wissenschaftlern, die den Bau eines noch schnelleren Computers zum Ziel hatte. Es gab Bedenken, dass das Gerät in der Nuklearwaffen-Forschung zum Einsatz kommen könnte. Die chinesischen Exportbeschränkungen dürften auch eine Antwort darauf sein. Sie sollen Mitte August in Kraft treten.