B2B
08.03.2011

China will Silicon Valley in Peking nachbauen

Die IT-Zone Zhongguancun in der chinesischen Hauptstadt soll 2020 zum "Synonym für IT-Innovation" werden. Staatliche Milliardeninvestitionen sollen Riesenfirmen und Mega-Umsätze nach sich ziehen.

Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua vermeldet, soll  das Technologiezentrum Zhongguancun in der Hauptstadt Peking in zehn Jahren zum "Synonym für IT-Innovation" werden - etwa so, wie heute das Silicon Valley für Hightech-Entwicklungen steht. Das gehe aus einem Entwurf des nächsten Fünf-Jahres-Plans hervor, so Xinhua. Die Regierung in Peking will dazu in den kommenden fünf Jahren 50 Milliarden Yuan (5,44 Mrd. Euro) in das Stadtgebiet investieren. 2020 soll die IT-Zone einen Umsatz von 10 Billionen Yuan (1,1 Billionen Euro) abwerfen, so die hochgesteckten Erwartungen. Im Rahmen des ambitionierten Programms sollen außerdem 3000 Firmen zu 1-Milliarde-Yuan-Unternehmen mit staatlicher Hilfe aufgepumpt werden.

Heute sind laut Xinhua bereits 20.000 Firmen in Zhongguancun angesiedelt, die 2009 fast 20 Prozent der Pekinger Wirtschaft ausmachten.

China steht in den Agenden von US-Investoren bereits ganz oben. So sagte etwa der Chef der Risikokapitalfirma Accel Partners (Facebook, Groupon, Etsy), Jim Breyer, dass Accel in den nächsten fünf Jahren zwischen zwei und drei Milliarden US-Dollar in chinesische Internet-Start-ups pumpen würde.