Chinas Facebook will an die US-Börse

© REUTERS/Stringer

Chinas Facebook will an die US-Börse
02/22/2011

Chinas Facebook will an die US-Börse

RenRen.com plant den Börsegang. Die Plattform könnte noch vor LinkedIn das erste soziale Netzwerk sein, das an einer Börse gelistet ist. Konkurrent Facebook plant währenddessen eine Kooperation mit Chinas größter Suchemaschine Baidu.com.

Facebooks Pendant in China, RenRen.com, überlegt einen Börsegang in den USA. Das Unternehmen hat die Investmentbanken Morgan Stanley, Credit Suisse und Deutsche Bank engagiert, um sich über einen Börsegang beraten zu lassen. Der Börsegang könnte rund 500 Millionen US-Dollar in die Kassen der Firma spülen. In den vergangenen Jahren wagten bereits einige andere chinesische IT-Firmen den - lukrativen - Schritt an US-Börsen. Neben Baidu, DangDang, Sina oder etwa Tencent feierte vergangenen Dezember das Video-Portal Youku.com seine Premiere.

Das soziale Netzwerk RenRen wurde 2005 von drei chinesischen Absolventen einer US-Uni gegründet und ist bei Teenagern und Studenten besonders beliebt. Aktuell hat RenRen 160 Millionen Nutzer, in China sind circa 450 Millionen Menschen online. Das Netzwerk ist von der Funktionalität her ähnlich wie Facebook aufgebaut, es gibt auch eine eigene virtuelle Währung.

Baidu nähert sich FacebookDer internationale Marktführer Facebook konnte in China hingegen noch nicht Fuß fassen. Das Service wird blockiert, über Umwege erreicht das Portal montalich rund 700.000 Besucher. Dies könnte sich nun ändern. Wie Sina News berichtet, sind Manager der führenden Suchmaschine Baidu diese Woche bei Facebook in Kalifornien zu Besuch, um über eine Parternschaft zu verhandeln. CEO Robin Li hat großes Interesse an einer Kooperation, weil sich durch Facebook neue Werbemärkte erschließen könnten. Sein Ass: Für das soziale Netzwerk könnte das staatlich tolerierte Baidu, das 120 Millionen Menschen nutzen und einen Marktanteil von über 60 Prozent hält, das Ticket nach China sein.

Facebooks Pendant in China, RenRen.com, überlegt einen Börsegang in den USA. Das Unternehmen hat die Investmentbanken Morgan Stanley, Credit Suisse und Deutsche Bank engagiert, um sich über einen Börsegang beraten zu lassen. Der Börsegang könnte rund 500 Millionen US-Dollar in die Kassen der Firma spülen. In den vergangenen Jahren wagten bereits einige andere chinesische IT-Firmen den - lukrativen - Schritt an US-Börsen. Neben Baidu, DangDang, Sina oder etwa Tencent feierte vergangenen Dezember das Video-Portal Youku.com seine Premiere.

Das soziale Netzwerk RenRen wurde 2005 von drei chinesischen Absolventen einer US-Uni gegründet und ist bei Teenagern und Studenten besonders beliebt. Aktuell hat RenRen 160 Millionen Nutzer, in China sind circa 450 Millionen Menschen online. Das Netzwerk ist von der Funktionalität her ähnlich wie Facebook aufgebaut, es gibt auch eine eigene virtuelle Währung.

==Baidu nähert sich Facebook==Der internationale Marktführer Facebook konnte in China hingegen noch nicht Fuß fassen. Das Service wird blockiert, über Umwege erreicht das Portal montalich rund 700.000 Besucher. Dies könnte sich nun ändern. Wie Sina News berichtet, sind Manager der führenden Suchmaschine Baidu diese Woche bei Facebook in Kalifornien zu Besuch, um über eine Parternschaft zu verhandeln. CEO Robin Li hat großes Interesse an einer Kooperation, weil sich durch Facebook neue Werbemärkte erschließen könnten. Sein Ass: Für das soziale Netzwerk könnte das staatlich tolerierte Baidu, das 120 Millionen Menschen nutzen und einen Marktanteil von über 60 Prozent hält, das Ticket nach China sein.