B2B
15.09.2017

Cloud-Geschäft lässt Oracle-Umsatz steigen

Das Neugeschäft mit klassischen Software-Lizenzen geht bei dem US-Softwareunternehmen zurück.

Oracle legt anhaltend stark bei Cloud-Software zu. Konzernchefin Safra Catz sprach am Donnerstag am Sitz im kalifornischen Redwood Shores von einem „Hyper-Wachstum“ in diesem Bereich. Dagegen ging das Neugeschäft mit klassischen Software-Lizenzen im ersten Geschäftsquartal von Juni bis August zurück. Auch die Hardware-Verkäufe schwächelten.

Kräftiger Anstieg im Cloud-Geschäft

Der Cloud-Umsatz - das sind übers Internet nutzbare Anwendungen - kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 51 Prozent. Davon angetrieben stieg der Gesamtumsatz um sieben Prozent auf 9,2 Milliarden US-Dollar. Das war mehr als Analysten erwartet hatten. Unterm Strich blieben 2,2 Milliarden Dollar als Gewinn hängen und damit 21 Prozent mehr. Nachbörslich verteuerte sich die Aktie um zwei Prozent.

Oracle ist vergleichsweise spät ins Cloud-Geschäft eingestiegen. Im August kündigte der US-Konzern an, die Sparte mit 5000 Neueinstellungen in diesem Jahr stützen zu wollen. Oracle entwickelt Unternehmens-Software und Datenbanken. Seit der Übernahme von Sun Microsystems stellt der Konzern auch leistungsstarke Rechner her.