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Kolportiert
06/04/2015

Dish spricht mit T-Mobile US über Fusion

Der Bezahlfernsehanbieter Dish will mit der US-Tochter der Deutschen Telekom zusammengehen.

Wie das „Wall Street Journal“ am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, sei man sich über den Preis aber noch nicht einig. T-Mobile-Chef John Legere solle das gemeinsame Unternehmen führen, während Dish-Chef Charlie Ergen Verwaltungsratschef werden solle.

Funkfrequenzen

Gemessen am Schlusskurs der Aktien von Mittwoch sind beide Unternehmen zusammen 64 Milliarden US-Dollar wert. T-Mobile-Chef Legere meinte zu dem Bericht, dieses Gerücht verdiene keinen Kommentar. Dish kann nach Einschätzung von Analysten für T-Mobile interessant sein, da der Konzern wichtige Funkfrequenzen habe, die derzeit ungenutzt seien.

Spekulationen

Die Telekom hatte auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase Anfang des Jahrtausends den US-Mobilfunker Voicestream übernommen. Unter anderem wegen der daraus entstandenen hohen Schulden wollte der Konzern das US-Geschäft 2011 an AT&T verkaufen, scheiterte jedoch am Widerstand der US-Wettbewerbshüter. Im vergangenen Jahr gab es immer wieder Spekulationen zu T-Mobile, zu den damaligen Interessenten soll auch schon Dish gehört haben. Die Telekom selber ist offen für einen Verkauf - wenn der Preis stimmt. Vorbörslich stieg die T-Aktie um über 2,5 Prozent.

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