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Display-Hersteller Sharp hofft auf eine Finanzspritze

Der kriselnde Elektronik-Riese Sharp will sich frisches Geld von Investoren besorgen. Das Unternehmen selbst nannte am Montag keine Summe. Sharp erwägt laut einem Bericht der Tageszeitung Asahi eine Kapitalerhöhung in einer Größenordnung von rund 200 Milliarden Yen (1,42 Mrd. Euro). Geplant sei die Ausgabe neuer Aktien in diesem, noch bis März 2015 laufenden, Finanzjahr, berichtete die Zeitung Asahi am Sonntag. Die Sharp-Aktie sackte nach der Nachricht um 8,7 Prozent ab.

Krise seit 2012

Der Konzern war 2012 in die Krise geraten. Der schwache Markt für Fernsehgeräte und die Aufwertung des Yen zwangen das Unternehmen in die Knie. Sharp war Pionier bei Flachbild-Fernsehern, musste aber bereits vor rund eineinhalb Jahren warnen, dass es Zweifel am Fortbestand des Unternehmens gebe.

Mit einem rigiden Sparkurs und mehreren Finanzspritzen hält sich der Konzern seitdem über Wasser. Im vergangenen Jahr steuerten verschiedene Investoren knapp 140 Milliarden Yen bei. Sharp hofft in dem Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr auf einen kleinen Gewinn von fünf Milliarden Yen (rund 35 Mio Euro).

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