Mexiko
02/05/2011

Drogenkartelle verkaufen Microsoft-Software

Verkauf von illegalen Kopien zur Verbrechensfinanzierung.

Auf der internationalen Konferenz "Global Congress on Combating Counterfeiting and Piracy", in Paris demonstrierte Microsoft, dass mexikanische Dorgenkartelle Software im großen Stil illegal kopieren und verkaufen. Gezeigt wurde eine Fälschung von Office 2007, die bei einem Straßenhändler in Mexiko erstanden wurde. Auf der Kopie prangte unübersehbar das Logo des "La Familia" Drogenkartells ("FMM"). Laut David Finn, Microsoft-Sprecher in Antipiraterie-Belangen, besteht das illegale Vertriebsnetzwerk aus 180.000 Verkaufsstellen, die täglich einen Umsatz von 2,2 Millionen US-Dollar einfahren.

Laut Microsoft sei dies ein weiterer Beweis für die enge Verknüpfung zwischen Software-Fälschern und dem organisierten Verbrechen. Wer Fälschung kauft, finanziere mitunter schwerere Verbrechen. Laut Interpol sei der Vertrieb von illegalen Kopien ein lukaratives Geschäft, da das Risiko gering, der Profit jedoch hoch sei. Letzterer würde für die Finanzierung weiterer kriminieller Unterfangen genützt.

(futurezone)

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