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Online-Speicher
10/19/2011

Dropbox: Angebot von Steve Jobs abgelehnt

Im Jahr 2009 soll es ein neunstelliges Übernahme-Angebot von Apple gegeben haben. Die Dropbox-Gründer wiesen Jobs zurück. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der Service eine Finanzspritze von 250 Millionen Dollar erhält.

Wie Forbes berichtet, soll Apple-Gründer Steve Jobs höchstpersönlich den beiden Dropbox-Gründern, Arash Ferdowsi und Drew Houston, ein Übernahme-Angebot für ihren Online-Speicherdienst gemacht haben. Dabei habe es sich um eine neunstellige Summe gehandelt. Die Dropbox-Gründer lehnten das Angebot jedoch ab. Zum damaligen Zeitpunkt war das Unternehmen erst zwei Jahre auf dem Markt und noch weit nicht so bekannt wie heute.

Jobs habe den beiden bei einem Meeting gesagt, sie sollten ihren Service lieber verkaufen, weil Apple mit einem ähnlichen Konkurrenzprodukt auf den Markt kommen werde. Gemeint war offenbar der kürzlich gestartete Dienst iCloud. Dennoch blieben Houston und Ferdowsi unbeeindruckt und wiesen den Apple-Gründer zurück.

Finanzspritze
Außerdem wurde heute bekannt, dass Dropbox in einer Finanzierungsrunde 250 Millionen Dollar aufbringen konnte. Nach eigenen Angaben zählt der Dienst inzwischen mehr als 45 Millionen Nutzer, die eine Milliarde Dateien innerhalb von jeweils drei Tagen bei Dropbox speichern.

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