B2B
22.02.2017

Elektrokonzern ABB um hundert Millionen Dollar betrogen

Die südkoreanische Tochter des Elektrokonzerns ABB sieht sich mit einem millionenschweren Betrugsfall konfrontiert.

Ein mittlerweile nicht mehr auffindbarer Finanzdirektor der Firma habe Geld mutmaßlich veruntreut und unterschlagen, erklärte ABB am Mittwoch. Der Vorfall werde sich auch auf die bereits vorgelegten vorläufige Bilanz für 2016 auswirken.

Aktuell erwarte ABB Kosten von rund 100 Millionen Dollar vor Steuern. Der Fall sei auf Südkorea begrenzt, versicherte der Konzern. Die Firma arbeite mit der lokalen Polizei sowie mit Interpol, um die Sache aufzuklären.