B2B
14.06.2016

Ericsson könnte bis zu 15.000 Stellen streichen

Der schwedische Netzwerkausrüster will seine Fixkosten von 60 auf 40 Milliarden Kronen pro Jahr drücken.

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson könnte einem Zeitungsbericht zufolge bis zu 15.000 Stellen streichen. Schon ab Sommer würden 3.000 bis 4.000 Jobs wegfallen, berichtete das „Svenska Dagbladet“ am Dienstag. Ericsson wolle seine Fixkosten von 60 Mrd. Kronen (6,43 Mrd. Euro) auf 40 Mrd. Kronen pro Jahr drücken. Das Unternehmen weigerte sich, „Spekulationen“ zu kommentieren.

Sparprogramm

Eine Unternehmenssprecherin verwies gegenüber AFP auf das seit 2014 laufende Spar- und Optimierungsprogramm. Damit will Ericsson im kommenden Jahr neun Milliarden Kronen einsparen. Das Programm laufe wie geplant, aber „es gibt noch viel zu tun“. Ericsson hatte unter anderem eine Umstrukturierung der Führung ab 1. Juli angekündigt. Der Kurs der Ericsson-Aktie ist seit April 2015 um fast 50 Prozent abgesackt. Für das Unternehmen arbeiten weltweit 115.300 Menschen.