B2B
08/08/2015

EU-Behörde: Apple ruiniert den Musik-Streaming-Markt nicht

Daumen hoch für Apple von den EU-Kartellbehörden. Nichts deute beim neuen Musik-Angebot, mit dem der Konkurrent gegen Spotify und Co antritt, auf unlautere Methoden hin.

Die EU hat die Verträge von Apple mit Plattenfirmen und Online-Musikstreaming-Diensten überprüft und deshalb im April Fragebögen an Musikunternehmen und die Betreiber von Streamingdiensten geschickt. Die Behörde wollte herausfinden, ob Apple den Zugang von Rivalen zu seiner Musikstreaming-Plattform blockiere oder mit den großen Labels wettbewerbsverzerrende Deals ausgehandelt habe.

Bei der Untersuchung hätten sich keine Erkenntnisse über illegale Aktivitäten ergeben, berichtete das Portal re/code unter Berufung auf Insider. Weder von Apple noch von der EU-Kommission waren zunächst Stellungnahmen zu erhalten.

Drei Milliarden Dollar

Apple hatte im vergangenen Jahr den teuersten Zukauf in seiner Geschichte perfekt gemacht. Der iPhone-Hersteller erwarb die Kopfhörer-Marke Beats Electronics und den Musikstreaming-Dienst Beats Music für drei Milliarden Dollar. Apple hat es dabei vor allem auf den rasant wachsenden Markt für das Abspielen von Musik aus dem Internet abgesehen.