Wettbewerb

EU prüft E-Book-Deals

Die EU-Kartellwächter nehmen die Vereinbarung zwischen Apple und Holzbrinck sowie vier weiteren Verlagen zum Vertrieb von E-Books unter die Lupe. Dabei solle festgestellt werden, ob es zu illegalen Absprachen zwischen den Verlagen und dem IT-Giganten gekommen sei, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. Bereits im März wurden die Firmensitze der Unternehmen nach belastenden Material durchsucht.

Apple dominiert mit seinem iPad den Markt der Tablet-Computer, die eine wichtige Plattform für elektronische Bücher sind. Das kalifornische Unternehmen vertreibt Inhalte exklusiv über seinen iTunes-Store und hat deshalb lukrative Verträge mit Verlagen, Musiklabels und Filmstudios. Von dem Verfahren sind neben Holzbrinck auch Lagardere, News Corp, CBS und Pearson betroffen.

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