B2B
10.03.2011

Facebook: Mehr Funktionen für Firmen

Mit der neuen Version räumt das Online-Netzwerk vertretenen Unternehmen mehr Möglichkeiten bei der Nutzung seiner "Pages" ein. Die Grenzen zwischen Privatnutzer und Unternehmen verschwimmen dabei weiter.

Mit dem heutigen Tag, 10. März, werden Facebook-Seiten, die primär für Organisationen, Marken, Firmen und Personen des öffentlichen Lebens gedacht sind, automatisch auf die neue Version umgestellt. Neben Layout-Änderungen - Bildergalerie oben, kleineres Profilbild, neue Navigation - gibt es tiefgreifende Funktionsänderungen, die den Administratoren viele neue Rechte einräumen.

Identity Switch
Ein Administrator einer Facebook-Seite kann sich ab sofort zwischen zwei Optionen entscheiden: Er kann entweder im Namen der Facebook-Seite oder im Namen seines privaten Facebook-Accounts posten. Übernimmt er mit diesem so genannten "Identity Switch" die Rolle des Unternehmens, kann er jetzt mehr Aktionen als früher setzen. Eine Facebook-Seite kann so etwa eine andere Page "liken", also deren künftige Status-Updates abonnieren. Deswegen gibt es in der Administratoren-Ansicht auch einen neuen Newsfeed, der eben diese Meldungen chronologisch verkehrt sammelt. Das kann Administratoren dabei helfen, Konkurrenzbeobachtung zu machen.

Die Arbeit wird Administratoren ab heute erleichtert: Sie können sich über neue Aktivitäten auf der Page via eMail informieren lassen - entweder als Nachricht auf den privaten Account oder als Benachrichtigung auf jene E-Mail-Adresse, mit der man sich als Privatnutzer bei Facebook angemeldet hat. Was weiterhin nicht funktioniert: Facebook-Seiten dürfen keine Privatnachrichten an die "Liker" verschicken. Damit will Facebook Privatnutzer wohl vor Spam schützen.

Ausführliche Beschreibungen der Neuerungen finden sich auch unter diesem, diesem und diesem Link.