© Gerhard Deutsch, Kurier

Umfrage
03/10/2015

"Faktor Mensch" ist größte IT-Sicherheitslücke

Bei der Abwehr von Computer-Kriminellen sehen deutsche Unternehmen das eigene Personal als größtes Sicherheitsrisiko.

Die Unachtsamkeit der Mitarbeiter wie auch das mangelnde Verständnis für mögliche Risiken wurden bei einer Unternehmensumfrage im Auftrag der Beratungsgesellschaft KPMG als größte Probleme bei der IT-Sicherheit genannt. Nahezu alle Firmen gaben aber an, ihre Mitarbeiter zu schulen.

Nach der am Dienstag in Frankfurt vorgestellten Umfrage ist der Anteil der bereits geschädigten Firmen deutlich von 26 Prozent im Jahr 2013 auf nun 40 Prozent gestiegen. Finanzdienstleister sind überdurchschnittlich häufig Ziel der Kriminellen. Häufigster Angriffspunkt waren bargeldlose Zahlungssysteme. Hinter den Taten vermuten die Unternehmen zunehmend kriminelle, international agierende Organisationen und Geheimdienste. KPMG schätzt den Schaden aus den vergangenen beiden Jahren auf 54 Milliarden Euro.