B2B
27.01.2016

Ford und IBM verbünden sich

Der Ford-Chef Mark Fields zieht ab März in den IBM-Verwaltungsrat ein. Beide Konzern wollen voneinander profitieren und könnten unter anderem beim Autobau kooperieren.

Im Rennen um die Fortentwicklung der Autobranche knüpft Ford Bande zum weltweit größten IT-Dienstleister IBM: Ford-Chef Mark Fields zieht zum 1. März in den IBM-Verwaltungsrat ein, wie der Technologiekonzern am Dienstag mitteilte. Ein Ford-Sprecher pries die Innovationsstärke von IBM und betonte, der Autobauer werde von Fields' neuen Beziehungen profitieren.

Bedrohung durch Silicon Valley

IBM-Chef Ginni Rometty erklärte, Fields führe Ford in eine "Zukunft, in der Autos nicht nur Fahrzeuge sind, sondern immer mehr zu mobilen Technologie-Plattformen werden". Die Autoindustrie sieht sich derzeit im Umbruch. Es gibt viele Initiativen zur Zukunft der Mobilität. Das zentrale Thema sind selbstfahrende Autos. Die Hersteller fürchten wachsende Konkurrenz durch Technologiegiganten aus dem Silicon Valley. Ford bemüht sich Medienberichten zufolge um eine Allianz mit Google.