B2B
10.12.2016

Führende IT-Konzerne gründen Virtual-Reality-Allianz

Acer, Google, HTC, Oculus, Samsung und Sony haben die Global Virtual Reality Association (GVRA) gegründet, die Virtual Reality (VR) salonfähig machen soll.

Mit der Non-Profit-Organisation GVRA wollen die Unternehmen "die verantwortungsvolle Entwicklung und die Verbreitung von VR weltweit befördern", wie wired berichtet. Die Lobbying-Allianz der Hardwarehersteller im VR-Bereich ist allerdings nicht lückenlos. Microsoft und Steam fehlen in der GVRA, genau wie viele ausschließlich auf Software spezialisierte Firmen.

Kunden können darauf hoffen, dass die GVRA auch gemeinsame Standards entwickeln wird, die zumindest eine Basis-Kompatibilität zwischen den Produkten der verschiedenen Anbieter herstellen könnten. Sicher ist das aber nicht. In einem Statement der GVRA heißt es lediglich, man werde "die besten Vorgehensweisen in der Industrie teilen und den Dialog zwischen öffentlichen und privaten Stakeholdern fördern". Auch eine Rolle als "Ressource" für Konsumenten, Politiker und andere Hersteller wird erwähnt.