B2B
26.08.2012

Game-Firma Zynga laufen die Mitarbeiter davon

Auch der Aktienkurs des Facebook-Partners sieht nicht gut aus

Die schlechten Zeichen mehren sich: Beim einstigen Game-Star Zynga, der mit Titeln wie FarmVille Millionen Facebook-Nutzer für sich gewinnen konnte, herrscht offensichtlich Untergangsstimmung. Wie Ars Technica berichtet, haben in den vergangenen Tagen und Wochen gleich vier Top-Manager die Firma verlassen.

CityVille-Leiter Alan Patmore ist zur Firma Kixeye gewechselt, Mafia-Wars-2-Manager Erik Bethke ist ebenfalls gegangen, genauso wie Vizepräsident Ya-Bing Chu und COO John Schappert nicht mehr dabei sind. Dass in so kurzer Zeit gleich vier wichtige Mitarbeiter Zynga verlassen, wird in der Branche sehr negativ für die Zukunft des Facebook-Game-Machers gesehen.

Auch finanztechnisch steht es nicht gut um Marc Pincus` Firma: Seit dem Börsengang hat das Papier um 70 Prozent an Wert verloren und hält derzeit bei nur mehr etwa 3 Dollar pro Aktie. So wird bereits spekuliert, dass Zynga reif für eine Übernahme wäre - Amazon it seinen jüngsten Ambitionen im Game-Bereich wurde bereits als möglicher Käufer ins Spielgebracht.

Pincus sagte in der Vergangenheit mehrmals, seine Firma niemals verkaufen zu wollen. Spannend wird sein, ob Zynga demnächst an die einstigen Erfolge anschließen und den Aktienkurs wieder noch oben zeigen lassen kann.

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