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LTE
11/20/2013

Geld aus Frequenzauktion soll in vier Wochen fließen

Die knapp zwei Milliarden Euro müssen nun nach dem Zustellen der Bescheide binnen vier Wochen von den Mobilfunkern überwiesen werden. Diese prüfen aber noch eine Berufung.

Die Bescheide über das Ergebnis der Mobilfunk-Frequenzversteigerung sind zugestellt. Innerhalb von vier Wochen sollen die drei erfolgreichen Firmen nun das Geld überweisen, teilte die Telekom-Control-Kommission (TKK) am Mittwoch mit. A1 Telekom, T-Mobile und Hutchison haben die Frequenzen für Mobilfunk um insgesamt 2 Mrd. Euro ersteigert.

Mobilfunker: "Zu teuer"

Die Bescheide seien bereits gestern Dienstag zugestellt worden, so die TKK. In einer Auktion die von Anfang September bis zum 21. Oktober lief hatten die Telekom Austria (A1) Frequenzen um 1,03 Mrd. Euro, T-Mobile um 654 Mio. Euro und Hutchison („3“) um 330 Mio. Euro ersteigert. Das war das Vierfache des Mindestgebotes. Die Firmen beschwerten sich im Anschluss über das Verfahren, das ihrer Ansicht nach zu überteuerten Frequenzen geführt habe.

Sie behielten sich vor, gegen die Bescheide Einspruch zu erheben. Offen ist auch, was mit dem Erlös geschieht, der offiziell an das Verkehrsministerium fließt. Ursprünglich sollte eine Milliarde an die Branche zurückfließen, zuletzt fürchteten die Unternehmen aber, dass der ganze Betrag zur Budgetsanierung genutzt wird.