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B2B
11/24/2015

Gewerkschaft ruft IT-Beschäftigte zu Betriebsversammlungen

Die Gewerkschaft der Privatangestellten macht am 9. und 10. Dezember gegen Forderungen der Arbeitgeber in der IT-Branche mobil.

Dicke Luft in der IT-Branche: Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) sieht bei den derzeit unterbrochenen IT-Kollektivvertragsverhandlungen einen massiven Angriff auf die Arbeitnehmerrechte und ruft für den 9. und 10. Dezember zu bundesweiten Betriebsversammlungen auf.

Einkommensverluste

„Würden wir den Forderungen der Arbeitgeber entsprechen, würde eine IT-Fachkraft Einkommensverluste von mehr als 45.000 Euro in den nächsten fünf Jahren erleiden“, warnte GPA-Verhandlungsleiterin Susanne Sucher am Dienstag in einer Aussendung. Des weiteren würden die Arbeitgeber eine Ausdehnung der Normalarbeitszeit auf zwölf Stunden pro Tag bzw. 60 Stunden die Woche fordern.

„Wir erwarten, dass sie bedingungslos zurückgenommen werden und den Beschäftigten ein Angebot vorgelegt wird, das die geleistete Arbeit honoriert“, so Sandra Steiner, Betriebsratsvorsitzende des IT-Konzerns Atos. In der IT-Branche sind bundesweit über 50.000 Menschen beschäftigt.