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Leger Goldman Sachs lockert Kleiderordnung für Techniker.

Ob Goldman-Sachs-Techniker künftig auch im Unterhemd und mit Bierflasche zur Arbeit kommen können, ist unklar.
Ob Goldman-Sachs-Techniker künftig auch im Unterhemd und mit Bierflasche zur Arbeit kommen können, ist unklar. - Foto: Getty Images/iStockphoto/4x6/iStockphoto
Um mit den Techfirmen im Silicon Valley im Kampf um Mitarbeiter konkurrieren zu können, gibt sich die US-Investmentbank locker.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs lockert ihre Kleiderordnung - zwar nur für die Techniker, doch die machen fast ein Viertel der Belegschaft aus. In einem Rundbrief an die rund 8.000 Ingenieure der Bank erklärte Elisha Wiesel, seit JJännerChef der IT-Sparte, sie könnten von nun an das ganze Jahr über in lässigerer Kleidung zur Arbeit kommen.

Beispiele nannte Wiesel nicht, weshalb unklar war, ob auch Sportkleidung oder Kappen akzeptiert werden. Allerdings riet er Abteilungen mit engem Kundenkontakt, auf die Gepflogenheiten der Gesprächspartner Rücksicht zu nehmen.

Konkurrenz zu Techfirmen

Mit der Lockerung der Kleiderordnung will Goldman Sachs IT-Mitarbeiter zum Bleiben bewegen, die sich durch Firmen im kalifornischen Silicon Valley angelockt fühlen könnten. Diese sind in Kleidungsfragen nicht so konservativ wie das Bankgeschäft.

Im Sommer 2016 hatte bereits die US-Bank JPMorgan Chase ihren Mitarbeitern erlaubt, sich lockerer zu kleiden. Dies hatte in Finanzkreisen eine heftige Debatte ausgelöst, weil einige befürchteten, die Arbeit in Jeans und Polohemd spreche für einen Mangel an Seriosität.

(apa, afp) Erstellt am 14.07.2017, 14:05

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