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Vandale
01/18/2012

Google entlässt Saboteure von OpenStreetMap

Jene Auftragnehmer, die in den vergangenen Tagen das Kartenmaterial des freien Kartografiedienstes manipuliert haben, wurden von Google entlassen. Die Schuldigen, die aus Indien stammen, agierten auf eigene Faust, so der Konzern.

Einen Tag, nachdem bekannt wurde, dass jemand aus dem IP-Range von Google Daten bei OpenstreetMap manipuliert hat, zieht der Suchkonzern die Konsequenz. Die Personen, die für den Sabotrageakt verantwortlich sind, wurden entlassen, so ReadWriteWeb. Laut Google handelt es sich um zwei Schuldige. Sie seien Auftragnehmer des Konzerns aus Indien und haben als Externe das Google-Netzwerk genutzt. Sie handelten auf eigene Faust und ohne Wissen des Konzerns, ihr Verhalten sei unentschuldbar.

Großstädte betroffen
Google habe den Fall untersucht und festgestellt, dass insgesamt 20 Datensätze verändert wurden. Laut OpenStreetMap waren New York, London und weitere Großstädte von den Änderungen betroffen. Die Vandalen hatten sich aus dem Google-Indien-Netzwerk heraus in die OpenStreetMap-Server eingeloggt.

Mit dem zweiten Skandal, der Google binnen einer Woche erschütterte, haben die zwei Karten-Saboteure aber nichts zu tun. Wie Verge berichtet, stehen sie nicht in Verbindung zu dem Betrugsfall rund um die kenianische Telefonnummern-Datenbank Mocality, obwohl hier der gleiche IP-Range ausgemacht wurde.

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