WETTBEWERB
11/29/2010

Google-Mitarbeiter wandern zu Facebook ab

Google hat in letzter Zeit einige Mitarbeiter an Facebook verloren, andere haben Start-ups gegründet. Mit einer neuen Strategie will der Konzern dafür sorgen, dass diese bleiben.

Google laufen einem Bericht der "New York Times" ("NYT") zufolge reihenweise die Mitarbeiter davon. Selbst saftige Lohnerhöhungen können diese nicht aufhalten. Am beliebtesten bei den Abtrünnigen ist ein Wechsel zu Facebook. Google sei sehr groß geworden und agiere immer langsamer, berichtet ein ehemaliger Mitarbeiter.

Insgesamt beschäftigt Facebook 142 Mitarbeiter, die vorher bei Google waren. Jüngste Abgänge reichten vom promintenten Manager Lars Rasmussen, der für Google Maps und Wave zuständig war, bis hin zu Produktmanagern und kleineren Ingenieuren.

"Kein Abwanderungsprozess"

Google ist innerhalb von fünf Jahren von 5.000 auf 23.000 Mitarbeiter angewachsen - die Gewinne haben sich von 3,2 Milliarden auf 23,7 Milliarden US-Dollar erhöht.

CEO Eric Schmidt glaubt allerdings nicht, dass beim Unternehmen eine übermäßige Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte stattfindet. Allerdings zeigt sich Schmidt gegenüber der "NYT" besorgt über den Reifungsprozess des Unternehmens: "Es gab eine Zeit, in der drei Leute bei Google ein Weltklasse-Produkt entwickelt haben. Diese Zeiten sind vorbei." Heutzutage sei es wesentlich schwieriger, ein Produkt zu einer Veröffentlichung zu bringen.

Eigenes Gründerzentrum

Google versucht daher mit allen Mitteln, Mitarbeiter, die ein Start-up gründen wollen, zu halten. Die Mitarbeiter können innerhalb des Unternehmens ein eigenesUnternehmen gründen, eigene Mitarbeiter einstellen und auf die Ressourcen von Google wie etwa Server zurückgreifen. Google überlegt zudem, ein eigenes Gründerzentrum innerhalb des Unternehmens zu eröffnen, erfährt die "NYT". Diese Strategie ging bei anderen Unternehmen allerdings unterschiedlich aus.

(futurezone)

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