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Veranstaltung Großer Andrang zu Blockchain Summit an der WU Wien.

Blockchain-Summit an der WU abgehalten
Blockchain-Summit an der WU abgehalten - Foto: bmwfw
In neun Workshops wurden Pilotprojekte für Blockchain-Technologien erarbeitet. 500 Interessierte nahmen an der Veranstaltung an der Wirtschaftsuniversität Wien teil.

Um die potenziellen Anwendungen von Blockchain zu diskutieren und ergründen, hat das Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium am Dienstag zum Blockchain Summit an die WU Wien geladen. 500 Experten und Interessierte folgten dem Aufruf, der gleichzeitig als Kick-off-Veranstaltung für das neu an der Uni gegründete Forschungsinstitut für Kryptoökonomie diente.

Entwicklungen testen

„Mit dem Summit bündeln wir die Expertise der Community und entwickeln gemeinsam neue Ideen für künftige Anwendungen in den unterschiedlichsten Bereichen von Blockchain. Wichtig ist, konsequent die nächsten Schritte zu setzen und in Sandboxes die Blockchain-Technologie weiter zu erforschen und zu testen“, sagte der scheidende österreichische Wissenschaftsminister Harald Mahrer.

Im Rahmen von neun Workshops zu Themen wie Tourismus, Energie, öffentliche Verwaltung, Ausbildung, Technologie, Unternehmen und Finanzen sowie Recht und Sicherheit wurden Chancen und Entwicklungen der Blockchain-Technologie diskutiert. Das Ergebnis waren zwei Pilotprojekte pro Kategorie, bei denen Blockchain-Technologien in die Tat umgesetzt werden sollen. 

WU kooperiert mit Uni Wien und TU

„Das neues Forschungsinstitut an der WU übernimmt dabei eine wichtige koordinierende Rolle und begleitet die entwickelten Pilotprojekte und Sandboxes“, ergänzte Alfred Taudes, neuer Leiter des Instituts.  Professoren aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Steuer, Recht, Volkswirtschaft und Wirtschaftsinformatik sollen am Institut forschen. Diese kooperieren mit Forschern an der Universität Wien, der Technischen Universität und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen SBA Research und RIAT.

Ziel ist es laut den Verantwortlichen, weiterhin Pilotprojekte voranzutreiben und zu entwickeln. Möglich seien auch Themengebiete wie dezentrale Applikationen, Anwendungen aus dem Bereich des Internets der Dinge, künstliche Intelligenz, dezentrale Verwaltung und Crypto-Recht. Das Institut soll auch als Innovationsknotenpunkt für die Politik und die Community dienen.

(futurezone) Erstellt am 06.12.2017, 19:31

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