B2B
01/14/2013

Grünes Licht für Verkauf von Kodak-Patenten

Der im Dezember eingefädelte Verkauf der Digitalfoto-Patente an ein Konsortium, dem unter anderem Apple, Google, Samsung und Microsoft angehören, ist unter Dach und Fach. Der zuständige Richter stimmte dem Deal zu, der dem insolventen Unternehmen 527 Millionen Dollar einbringt.

Der Preis wurde vom beauftragten US-Richter als "enttäuschend" bezeichnet, Kodak hatte ursprünglich mit einem Wert von 2,6 Milliarden Dollar für die rund 1100 Patente gerechnet. Dennoch ist der erzielte Preis eine wichtige Geldspritze, da eine Gruppe von Investoren ihren Kredit von 830 Millionen Dollar von einem Verkauf der Patente um mindestens 500 Millionen Dollar abmachte.

Zwölf Unternehmen im Konsortium
Wurden die teilnahmenden Mitglieder am Bieterkonsortium zunächst nicht

, bestätigte sich heute, dass praktisch sämtliche führende Elektronikkonzerne gemeinsam um die Patente geboten hatten. Neben Apple, Google, Samsung und Microsoft waren auch Adobe, RIM, HTC, Fujifilm, Facebook, Huawei, Amazon und Shutterfly Teil des Konsortiums.

Mit dem Verkauf der Patente sind auch alle laufenden Patentstreitigkeiten obsolet, die Kodak gegen die genannten Hersteller für die Verwendung von Bildtechnologien in Digitalkameras, Smartphones und Tablets noch vor der Insolvenz vom Zaun gebrochen hatte. Kodak will sich nach dem Insolvenzverfahren im Bereich Druck spezialisieren. Das traditionsreiche Fotogeschäft blieb bei der Sanierung weitgehend auf der Strecke.

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