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Stellenabbau
10/02/2012

HP streicht 104 Stellen in Österreich

Der IT- und Technologiekonzern Hewlett-Packard (HP) wird in Österreich 104 der derzeit rund 850 Mitarbeiter abbauen. Laut dem neuen HP-Österreich-Chef Norbert Schöfberger wurde ein Sozialplan vereinbart.

Weltweit will HP, wie bereits im Frühjahr angekündigt, 29.000 der insgesamt 340.000 Stellen bis Ende Oktober 2014 streichen. Das Ausmaß der Stellenabbaus in Österreich war bisher noch nicht bekannt. Am Montag gab HP-Österreich-Chef Norbert Schöfberger bekannt, dass hierzulande 104 Stellen abgebaut werden. Das wurde auch den Mitarbeitern kommuniziert:  „Wir haben ein Sicherheitsnetz für die eventuell betroffenen Mitarbeiter etabliert und mit den Arbeitnehmern einen Sozialplan vereinbart“, sagte Schöfberger.

"Natürliche Abgänge und echter Stellenabbau"
Schöfberger geht davon aus, dass der Großteil des Stellenabbauprogramms in Österreich bis Ende 2013 abgeschlossen sein wird. „Stellenabbau ist immer eine schmerzliche Angelegenheit. Wir wollen die Zeit der Unruhe und Unsicherheit möglichst kurz halten.“ Eine Schätzung, wie viele Jobs durch natürliche Abgänge (Wechsel in andere Unternehmen, Pensionierungen) eingespart und wie viele Kündigungen notwendig sein werden, wollte Schöfberger nicht abgeben. „Die Reduktion ist eine Mischform aus natürlichen Abgängen und auch echtem Stellenabbau.“

Der HP-Konzern will sich durch die Personalreduktion ab 2014 bis zu 3,5 Mrd. Dollar (2,71 Mrd. Euro) pro Jahr ersparen. Der Großteil davon soll in die Stärkung der Innovationskraft des Unternehmens fließen, hieß es in der Ankündigung im Mai.

"Vereinfachung"
Die HP-Partner und Fachhändler in Österreich werden von den Einsparungen nicht negativ betroffen sein, verspricht Schöfberger. „Sinn der Transformation ist auch eine Vereinfachung. Die Drucker- und die PC-Sparte werden zusammengelegt, es wird einfacher werden, mit uns Geschäfte zu machen.“

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