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Sicherheit

Huawei kritisiert "Vorurteil" des US-Kongresses

Nachdem der US-Kongressausschuss House Permanent Select Committee on Intelligence am Montag eine

vor den chinesischen Unternehmen Huawei und ZTE veröffentlicht hat, meldet sich nun Huawei zu Wort. Nach einer 11-monatigen Untersuchung habe es der Ausschuss nicht geschafft, klare Informationen und Beweise für seine Anschuldigungen vorzuweisen, schreibt das Unternehmenauf seiner Webseite.

Der Ausschuss äußerte die Befürchtung, Huawei und ZTE könnten als staatliches Werkzeug zur Wirtschaftsspionage dienen. Obwohl versichert wurde, bei dieser Einschätzung handle es sich um “keine politische Stichelei oder Handelsprotektionismus im Gewand der nationalen Sicherheit” sieht Huawei den Bericht auf Gerüchten und Spekulationen basiert. Der Ausschuss habe es verabsäumt, viele vorgelegte Fakten zu beachten, so Huawei.

Huawei wie ein Start-Up
In den letzten 25 Jahren habe man sich in puncto Sicherheit und Integrität nichts zu schulden kommen lassen. Man verfolge den selben unternehmerischen Geist, wie er die USA zum größten Wirtschaftstreibenden der Welt gemacht habe. Im Grunde sei Huawei genau wie ein Start-Up aus dem Silicon Valley, schließt das Unternehmen in seiner Stellungnahme.

ZTE verscherzt es sich mit Cisco
Das neben Huawei beschuldigte Unternehmen ZTE hat unterdessen einen US-Partner weniger.

am Montag sämtliche Zusammenarbeit mit ZTE auf, nachdem eine interne Untersuchung ergeben hatte, dass das chinesische Unternehmen Cisco-Geräte an den Iran verkaufte, obwohl es dafür ein klares Verbot gegeben hatte.

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